Schwitzhütte mit Alexander Dangl

28. April 2018

Die Schwitzhütte ist einfach gesagt, ein gut abgedichtetes Zelt, in das glühende Steine gelegt und mit Wasser begossen werden, sodass es im Inneren des Zeltes sehr heiß wird. Und doch ist sie viel mehr: Sie ist der Ort, an dem seit jeher Menschen aller Kulturen und Länder in Verbindung mit Mutter Erde gesungen und gebetet haben.

 

Die heute bei uns bekannteste Form nennt sich „Inipi“ (übersetzt „sie schwitzen“) und stammt von den Lakota (Nordamerika). Wer sich auf dieses besondere Ritual einlässt erfährt Reinigung und Wohlbefinden auf allen Ebenen: körperlich, emotional, mental und spirituell. In der Schwitzhütte verbinden sich die vier Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft. Das Gefühl getrennt zu sein löst sich auf. In der Schwitzhütte erleben wir, dass wir Teil der Schöpfung und zu jeder Zeit mit Allen und Allem verbunden sind (Mitakuye Oyasin). Um sich auf das Ritual vorzubereiten und einzustimmen, wird eine Medizinwanderung in der Natur gemacht. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Kreiskultur. Wie kann wertschätzende Kommunikation entstehen? Wir werden versuchen Verantwortung mit Sorge zu tragen, um autonom zu werden und erkennen, dass alles gleichwertig und lebenswert ist. Es ist uns wichtig die Verbundenheit zu Uns, zu den Anderen und zur Natur zu leben und Vertrauen im Kreis zu erlangen.
 
„Egal welchen Weg du gehst, gehe einen Weg des Herzens“
Mitakuye Oyasin
 

Leitung: Alexander Dangl, „Be the Change“ Botschafter, Natur- und Wildnispädagoge
Ort: Villa Hartungen, St. Nikolaus 64, Ulten
Kosten: gratis (im Rahmen der Neueröffnung der Villa Hartungen)

Weitere Termine: 23.06.2018 + 21.09.2018, Beginn jeweils: 15 Uhr

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